Ostern kommt nicht nur der Osterhase 2011
Liebe Kinder,
ihr seid unserem Aufruf ein Bild zu malen zum Thema „Ostern kommt nicht nur der Osterhase“ in so wunderbar kreativer Weise nach gekommen und habt auch eure Klassenkameraden dazu angeregt. Vielen herzlichen Dank dafür. Auch wenn ihr nicht unter den Preisträgern wart, müsst ihr nicht traurig sein, denn schon sehr viele Passanten haben sich eure Bilder im Schaufenster des Ringcafes angesehen und lobend geäußert. Zur Ausstellungseröffnung am 10.4.11 haben uns dann noch 4 junge Musiker im Alter von 9-11 Jahren der Leipziger Musikschule Johann Sebastian Bach mit hervorragender klassischer Musik am Klavier, am Cello und an der Violine erfreut.
Nicht nur ich selbst bin von eurer Schaffenskraft so sehr begeistert. Von euch inspiriert, möchte eine Künstlerin hier in unser Gemeinde, Frau Monika Ötte, jeden Donnerstag 17:00 –18:00 Uhr zukünftig einen Malkurs für Kinder anbieten. Nähere Informationen gern sonntags nach dem Gottesdienst bei mir persönlich oder unter bart-2005[AT]gmx.de .
Eure Doris Bartens
Straßenevangelisation 2011

Eine Reise vom „Ich trau mich nicht recht“ zum „Das machen wir auf jeden Fall wieder!“
Wer schon einmal Straßenmusikanten christliche Lieder hat singen hören, weiß, dass es leicht auch peinlich werden kann. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf, den vor ihrem ersten „Straßenauftritt“ doch etwas aufgeregten Musikern und jeder Menge Einladungs-Flyer für unseren Alphakurs im Gepäck, machten wir uns am letzten Freitag Abend im April auf in die Grimmaische Straße direkt ins Herz der Innenstadt Leipzigs. Lag es an der glücklichen Musikauswahl, die sehr populär war, an dem sehr gelungenen Vortragen der Lieder? Die Passanten blieben jedenfalls stehen und lobten die gute Musik. Da war es für uns anderen ein Leichtes, die Alpha-Flyer unters Volk zu bringen. Ja, es machte sogar richtig Laune. Zu guter Letzt mußte ich unseren Pastor Thomas Arhelger quasi regelrecht von der Straße los eisen! Eigentlich hatte er seine Gitarre nämlich schon eingepackt, holte sie dann spontan noch einmal raus mit der Bemerkung: „Ach komm, einen machen wir noch!“ Weitere Straßenaktionen sind also jetzt schon vorprogrammiert. Informieren kann man sich direkt darüber bei Thomas unter der E-Mail Adresse t.arhelger[AT]gmx.de.
Eure, für diese Erfahrung dankbare, Doris Bartens
Vor dem Alphakurs 2011: Motivation mal anders!

In den letzten 4 Wochen vor Beginn des Alphakurses Anfang Mai haben wir Mitarbeiter des Alpha-Teams ja verstärkt einige Aktionen durchgeführt, um den Alphakurs anzukündigen und Teilnehmer zu gewinnen. Da gab es z.B. ein Anspiel von uns Mitarbeitern selbst über Jesus und seine PR-Abteilung, da war die Kindermalaktion zu Ostern, auch gingen wir zur Straßenevangelisation, mal blendeten wir eine Powerpoint ein, mal spielten wir einen Trailer ab! Ich möchte mich zurück halten mit einer Wertung! Aber die zumindest spannendste Erfahrung haben mir mal wieder die Kinder beschert. Schon im voraus des Anspiels „Bauernhof“ am 17.4.11 während des Gottesdienstes hatten sich die Eltern und Kinder richtig gute Kostüme und Requisiten ausgedacht. Als ich dann während der Probe gegenüber den Kindern erwähnte, sie sollten doch ganz in ihrer jeweiligen Tierrolle aufgehen, flatterte mir sofort ein Huhn über die Bühne und dem Schwein kamen echte Tränen bei der Vorstellung, dass es von den Menschen erst gemästet und nachher als fettes Schwein beschimpft wird. Es war nicht nur mir ein riesiges Vergnügen und hat enorme Kräfte neu frei gesetzt. Es lag ein großer Segen darüber. Ich kann es jedem Mitarbeiter nur empfehlen: „Wer mal etwas nieder geschlagen oder ausgepowert ist oder vielleicht einen neuen Impuls für seine Arbeit haben möchte, wende sich doch an die Kinder in unserer Gemeinde!“ Die Phantasie der Kinder kann so anregend und motivierend für uns Erwachsene sein.
Ganz herzlichen Dank sagt den Kindern eure Doris
Campingfreizeit 2010:Zeltwochenende wird zum Wochenende im Heuhotel
Ursprünglich war unsere Freizeit vom 27.08.bis 29.08. als Campingfreizeit geplant. Wir, 33 Teilnehmer, wollten an den schönen Bergwitzsee in der Dübener Heide fahren. Aber leider hat das Wetter nicht mitgespielt, die ganze Woche hat es kräftig geregnet, also haben wir kurzfristig umgeplant und Gott schenkte noch Platz in einem Heuhotel im Vogtland. Das Heuhotel ist ein Bauernhof, wo das Heulager zum riesigen Schlaflager ausgebaut ist. Man schläft auf ca. 50 cm Heu, alt und jung, Männlein und Weiblein nebeneinander im Schlafsack. Alles sehr weich und warm. Aber es gab auch die „eisernen“ Camper, die trotz Dauerregen und Wind auf der Wiese beim Bauernhof ihr Zelt aufgeschlagen haben. Am Freitag haben wir dann unter einer Plane gegrillt und die Steaks und Würstchen auf dem überdachten Freisitz vertilgt. Samstag war das Wetter fast durchgehend gut und wir konnten ein Geländespiel und Basteleinheiten mit den Kindern machen. Als richtiger Renner hat sich die Schnitzerei von Haselnußhölzern entpuppt, fast allemännlichen Teilnehmer saßen irgendwann da und hatten ein Messer und einen Stock in der Hand. Verletzungen blieben nicht aus, aber der Notarzt war ja mit. Der Abend ist dann am Lagerfeuer und guten Gesprächen über das Leben ausgeklungen. Am Sonntag besuchten wir dann noch den Gottesdienst einer freien Gemeinde in Reichenbach. Bleibt nur noch, dass die Campingfreizeit irgendwann nachgeholt wird, bei schönem Wetter und mit Kanu.
Bernd Gebhardt
Jugendfreizeit 2010: Sächsische Schweiz
Klettern, baden, wandern - das waren einige unserer Tätigkeiten während der Jugendfreizeit im Elbsandsteingebirge. Das Highlight der Woche war der Mafiabend, bei dem wir, weitgereiste Gangster, die Gunst von Al Capone und seiner Familie erlangen mussten. Mit Andachten, Stille Zeit und Anspielen behandelten wir im Laufe der Woche die Bücher Mose im Alten Testament. Wir danken Gott für die gesegnete Zeit und freuen uns auf die nächste Jugendfreizeit - sei es in Rathewalde, Klein Damerow oder anderswo.
Laura Gebhardt
Bibelseminar von Alexander Weiß
„Und er [Jesus] begann bei Mose und den Proheten und erklärte ihnen alles, was in der Schrift über ihn geschrieben stand.“ Jesus (Lukas 24,44)
Gottes Wort ist kein nach menschlichem Gutdünken zusammengenähter Flickenteppich, sondern ein sorgfältig konzipiertes Werk mit einer Handlungslinie. Jesus war Gottes Plan, auch schon, als die ersten Verse der Bibel geschrieben wurden. Man muss sich Zeit nehmen, um das zu Ende zu denken, um es wirklich zu begreifen. Diese Zeit hatten wir Hauskreisleiter in einem von Alexander Weiß gestalteten Seminar, in dem es darum ging, die Bibel als *ein* Buch zu verstehen. Drei Samstage, jeweils drei Stunden und mehr Input, mehr zum Nachdenken anregende Bibelverse, als man sich vorstellen kann. Mich hat es dazu angeregt, mal wieder das 1. Mose 1- Offenbarung 22-Projekt aufzunehmen und auch wenn es mir oft schwer fällt, merke ich doch, wie Gott sich finden lässt und uns in die Lehre nimmt. Wem die Bedeutung des Alten Testaments schleierhaft ist, oder wem der Durchblick, der rote Faden fehlt, empfehle ich, die Ohren offen zu halten. Es wird gemunkelt, dass ein ähnliches Seminar in einem anderen Rahmen stattfinden soll.
Katharina Häring
BUJU 2010 in Erfurt
Es ist immer eine riesige Freude, wenn christliche Jugendliche aufeinander treffen. Genau das zeigte auch wieder das diesjährige BUJU in Erfurt, welches an Freude und Spaß nicht zu übertreffen war. Aus ganz Deutschland reisten am Samstag, den 22. Mai, circa 4500 Jugendliche und ihre Leiter an. Alle kamen aus verschiedenen Richtungen und mit verschiedenen Transportmitteln, doch eines hatten sie gemeinsam: sie wollten mit vielen anderen jungen Leuten ein gemeinsames Wochenende mit Jesus in ihrer Mitte verbringen. Unsere Leipziger Truppe traf sich schon am Freitag, um einen Film zu schauen und das Wochenende somit gleich zu verlängern. Nachdem alle am folgenden Morgen ausgeschlafen waren, brachen wir auf. Als zuverlässiges Transportmittel wählten wir den Zug, besser gesagt zwei Züge, da wir umsteigen mussten. Beide Züge waren voller Menschen, doch wir freuten uns auch über Stehplätze. Man kann ja auch im Stehen blubben.
Als wir in Erfurt ankamen, waren wir von der alten Stadt und dem viel zu teuren Döner überwältigt. Auch das Wetter spielte mit und so konnten wir in Ruhe eine Straßenbahn in Richtung der Messe nehmen und auf dem Gelände auf unsere Einweisung in das BUJU-Programm warten. Während der Wartezeit beschäftigte man sich sehr unterschiedlich. Manche lagen oder saßen einfach nur da, die Jungs kämpften in dicken aufblasbaren Sumokostümen gegeneinander und bestimmte andere Menschen machten vor langer Weile sogar ihre Brillen kaputt, denn es war doch sehr unangenehm auf dem Boden zu hocken. Karsten Pascher war der einzige, der für so einen Moment vorgesorgt hat, immer als er nicht mehr stehen wollte, holte er seinen ultimativen aufklappbaren Campingstuhl aus dem Rucksack und lehrte die Jugend eines Besseren.
Wir bauten unsere Zelte auf dem Parkplatz der Messe auf und gingen zu der Eröffnungsveranstaltung. Geplant waren für die drei Tage fünf von diesen Zentralveranstaltungen, die nacheinander die Themen "sehen", "glauben", "lieben", "hoffen" und "bleiben" behandelten. Die Verantaltungen fanden in der riesigen Messehalle statt und wurden von einer BUJU-Band musikalisch begleitet. Die erste Veranstaltung war für uns besonders beeindruckend, denn unsere Truppe aus Leipzig ging in den Menschenmassen förmlich unter. Die Stimmung war vor allem während der bekannten Lieder einfach unglaublich. Abends fanden dann noch ein paar Konzerte statt, das war das sogenannte dezentrale Programm, welches immer freiwillig war und besonders abends von unserer Jugend in Anspruch genommen wurde.
Das freiwillige Programm am Morgen war in dieser Beziehung immer nicht so gefragt. Nach zahlreichen Erforschungsspaziergängen, bei denen wir das Gelände kennen lernten, waren wir so müde, dass wir das Duschen auf den nächsten Morgen verschoben haben und ganz schnell in unsere Schlafsäcke stiegen. Die Jungs schliefen, da sie länger wach waren, am nächsten Morgen länger. Wir Mädchen stellten unsere Wecker auf 6.30 Uhr und wollten in Ruhe duschen gehen. Doch vor den 22 Duschen erwartete uns eine große Überraschung in Form einer riesigen Warteschlange, die wir aber nicht scheuten und die nächste Stunde mit Warten verbracht haben.
Der Tag war durchgeplant bis zum geht nicht mehr. Zwei Zentralveranstaltungen waren geplant und dazu noch zwei Seminare, die sich die Jugendlichen individuell aussuchten. Außerdem waren in der Messe viele Stände von verschiedenen Aktionen aufgestellt, die die Jugendlichen über ihre Aktivitäten informieren wollten. Sehr beliebt waren vor allem die sportlichen Aktivitäten, denn die Sonne schien wieder unaufhörlich. Unsere Gruppe teilte sich auf, als die Seminare anfingen. Manche wollten sich über Mission oder Pfadfinderarbeit informieren, anderen sangen lieber oder malten Comics.Am Abend waren zwei Arten von Jugendlichen zu erkennen. Die größere Hälfte hatte einen Sonnenbrand und hatte dementsprechend ein Seminar in der Sonne gewählt, die andere Hälfte hat ihre Seminarzeit in geschlossen Räumen verbracht, sich informiert und war dementsprechend weiß. Wir versammelten uns wieder in der großen Halle, um uns die Predigt zum Thema "hoffen" anzuhören. Später waren dann noch zahlreiche Konzerte im Angebot, was dazu führte, dass die Schlafzeit recht kurz ausfiel.
Am Montag lag eine trübe Stimmung in der Luft, denn es war der letzte Tag auf dem Messegelände, der Tag der Abreise. Uns erwartete nur noch eine Zentralveranstaltung zum Thema "bleiben", die das vorherrschende Thema ansprach. Wie würde es wohl nach dem BUJU mit uns und unserer Beziehung zu Jesus weiter gehen? Wir wurden aber durch die Predigt aufgeheitert und motiviert und nach dem letzten Lied, "I'm trading my sorrows", welches fast zum Einsturz der Halle führte, da 4500 Jugendliche sangen, tanzten, in die Luft sprangen und sich freuten, waren wir nicht mehr zu bremsen. Eines spürten wir alle. Jesus war unter uns und er ermunterte uns. So fiel es uns danach nicht mehr so schwer unsere Sachen zu packen, die Zelte abzubauen und in die verschiedenen Richtungen, aus den wir gekommen waren, wieder abzureisen. Wir hatten ein Ziel, eine Mission. Wir wollten das, was wir auf dem BUJU gelernt und erfahren haben, in die Welt hinaustragen.
Ludmila Oravcova



